Nach der Geburt meines vierten Kindes war ich erschöpft, schlief kaum und kämpfte, mich zwischen Stillen, Pflege und Essen über Wasser zu halten. Meine Schwiegermutter Wendy nutzte diese Schwäche aus, trat unangekündigt in unser Haus, aß mein Essen und tat so, als wäre alles „für alle bestimmt“. Mein Mann Harry unterstützte mich nie und wischte meine Beschwerden mit einem Schulterzucken beiseite. Die Situation eskalierte, als Wendy und Harry meine selbstgemachten Pizzen verschlangen, sogar das Stück, das mein 13-jähriger Sohn liebevoll für mich aufgehoben hatte.

Nachdem sie sich uneinsichtig verhielten, beschloss ich, Grenzen zu setzen. Ich beschriftete alle Lebensmittel klar, bereitete Mahlzeiten für die Woche vor und installierte Überwachungskameras. Wendy konnte nicht widerstehen, meinen beschrifteten Behälter zu nehmen – und aß dabei mein mit einem milden Abführmittel versehenes Essen, das ihr eine kleine, harmlose Lektion erteilte. Als die Aufnahmen veröffentlicht wurden, wurde Wendy öffentlich für ihr Verhalten bloßgestellt, musste sich entschuldigen und lernte, meine Grenzen zu respektieren.


Heute hat sich das Haus verändert: Wendy klopft an, bringt eigene Snacks mit und bleibt respektvoll. Harry beteiligt sich am Kochen und unterstützt den Haushalt. Meine Kinder erhalten ihr Essen, ich meins – und die Küche gehört wieder mir. Ich habe gelernt: Manche Menschen lernen nur durch Konsequenzen. Freundliche Bitten reichen nicht immer; manchmal muss man kreativ und bestimmt handeln, um seinen eigenen Raum und sein Wohlbefinden zu schützen.